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Sprechstunde der Belanglosigkeit

Sprechstunde der Belanglosigkeit

By: Benedikt Glatz & Johann Neugebauer
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Durch die denkbar unspektakulär erscheinende Schilderung zweier ganz normaler Lebensgeschichten, fordern wir die Hörer*innen heraus „Belanglosigkeit“ neu zu definieren und die Kraft der eigenen scheinbar unbedeutenden Wahrnehmung zu entdecken. Politics & Government Social Sciences
Episodes
  • SdB111 Restaurationsarbeiten: Freundschaft ab 30
    Apr 4 2026
    Johann ist zurück aus der ewigen Stadt und hat mehr als nur ein paar Gramm Kohlenhydrate im Gepäck. Er berichtet von seinem Trip nach Rom: Warum man dort gut von einer Warteschlange in die nächste stolpern kann, weshalb die Stadt trotz (oder wegen) des Chaos einen ganz eigenen Sog entwickelt und was man tun muss, um bald wieder nach Rom zu kommen. Spoiler: Es ist nicht viel. Im zweiten Teil wird es dann etwas "realer". Wir sprechen über Freundschaften jenseits der 30. Das ist nämlich kein Selbstläufer mehr wie früher in der WG-Küche, sondern harte Restaurationsarbeit. Wie geht man damit um, wenn das Leben dazwischengrätscht, die Terminkalender wie Tetris-Spiele auf Level 99 wirken und man plötzlich aktiv investieren muss, damit das Haus zusammen hält? Wir schauen uns an, warum Freundschaft im besten Alter zwar mehr Arbeit bedeutet, aber eben potentiell auch mehr Substanz bieten kann.
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    1 hr and 47 mins
  • SdB110 Lifestyle-Teilzeit-Podcast
    Mar 6 2026
    Klassenkampf von oben, Feiertage abschaffen, 10 % Mehrarbeit ohne Lohnausgleich und das ewige Mantra: „Wir müssen mal wieder was leisten“. Gleichzeitig läuft die Bullshit-Bingo-Maschine rund um Friedrich Merz, den sogenannten CDU-Wirtschaftsflügel (laut LobbyControl das „Einfallstor für Konzerninteressen“) und die Arbeitgeberverbände so heiß, dass beim Thema Arbeit häufig nur noch gequirlter Mist die Münder der Protagonist:innen verlässt. Ihr merkt, wir haben uns ein bisschen triggern lassen. Wir – und hoffentlich auch ihr – werden aber im zweiten Teil dieser Folge schnell feststellen, dass man mit etwas Menschenkenntnis, Nachdenken und Zuhören bei diesem Thema doch sehr viel weiter kommt als so manche:r Politiker:in oder TV-Moderator:in. Scheinbar vergisst man bei diesem Thema Dinge, die vor zehn Jahren in öffentlichen Debatten noch als selbstverständlich vorausgesetzt werden konnten. Gab es da tatsächlich mal eine Studie, die festgestellt hat, dass wir nicht zwangsläufig weniger schaffen, nur weil wir weniger arbeiten? Machen nicht auch wir die Erfahrung, dass wir nicht mehr leisten könnten, nur weil wir eine Stunde länger absitzen? Und wer fängt eigentlich das marode Kita- und Schulsystem auf? Wer bezahlt die Altersvorsorge für die Lanz’schen Kleinsparer:innen, die sich von ihrem mühsam abgesparten Geld damals „nur“ fünf Wohnungen kaufen konnten? Warum strauchelt die Wirtschaft wirklich und tut sie es tatsächlich? Bevor wir uns aber kopfüber in die Abgründe der Arbeits- und Standortdebatte stürzen, atmen wir im ersten Teil der Folge erst einmal tief durch. Wir sprechen über den Einzug des Frühlings, teilen ein paar schöne Momente und lassen auch Platz für die traurigen Dinge, die uns gerade bewegen. Ein bisschen Erdung muss sein, bevor der Puls beim Thema Arbeitszeit wieder auf 180 steigt.
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    1 hr and 26 mins
  • SdB109 Adventsspezial - Teil 4
    Jan 28 2026
    Teil 4 unseres Adventsspezials und das schon im Januar! Ja die Viren- und Bakterienschwemme hat uns niedergestreckt und dann ist da ja noch der wunderbare Arbeitsalltag. In Teil 4 sprechen wir über das BSW und sein überaus knappes Abschneiden bei der Bundestagswahl 2025. Es ist zweifellos ein heikles Thema – es bietet reichlich Raum für Verschwörungstheorien und wird von denen genutzt, die der Demokratie nicht wohlgesonnen sind. Genau deshalb ist das Thema aber auch ausgesprochen spannend. Wenn wir kontinuierlich die Bedeutung einer wehrhaften Demokratie betonen und sie hochhalten wollen, sollten wir bei einem so knappen Ergebnis nicht genauer hinschauen? Zumal berechtigte Fragen zu einigen Ungereimtheiten entstanden sind – nicht nur von BSW-Seite, sondern auch von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern außerhalb der Partei. Und ist es wirklich sachgerecht, dass der Bundestag und einzelne Abgeordnete potenziell selbst darüber entscheiden, ob ihre Wahl rechtmäßig war? Unser Ziel ist klar: Wir möchten aufzeigen, wie das Wahlsystem funktioniert und verdeutlichen, dass Fehler auch im demokratischen Prozess völlig normal sind. Gleichzeitig sind wir uns einig, dass eine stabile Demokratie auf Dauer nicht mit zu lange ungeklärten Fragen zur Rechtmäßigkeit von Wahlen leben kann – ganz unabhängig davon, ob eine Mehrheit mit dem Ergebnis zufrieden oder erleichtert darüber ist, dass das BSW nicht im Bundestag vertreten ist.
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