• Katti über die letzte Zeit mit ihrem Vater und das Leben danach
    Apr 18 2026
    In dieser Folge spricht Lars Tönsfeuerborn gemeinsam mit Christian Utler mit Katti über eine der intensivsten Erfahrungen ihres Lebens: die letzten Wochen mit ihrem schwer kranken Vater. Über acht Wochen hinweg begleitete sie ihn gemeinsam mit ihrer Mutter täglich im Krankenhaus – zwischen Hoffnung, Realität und dem langsamen Abschied. Katti erzählt, wie sich diese Zeit angefühlt hat, warum sie versucht hat, die Situation klarer zu sehen als ihre Eltern und wie sich in dieser Phase eine neue, tiefere Verbindung zu ihrem Vater entwickelt hat. Es geht um das Warten auf den richtigen Moment, um den Tod als Erlösung – und um die Frage, die viele Angehörige kennen: War es richtig, dabei zu sein?
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    41 mins
  • Jamy über Trauma, Trigger, Sucht und den Weg zurück in Sicherheit
    Apr 11 2026
    In dieser Folge spricht Lars Tönsfeuerborn mit Jamy Neureuter offen über das Leben mit einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) – ausgelöst durch häusliche Gewalt und sexuelle Übergriffe. Jamy erzählt von ihrem Weg zur Diagnose, von Depression, ADHS, Suizidalität in der Jugend und von Drogen als früher Überlebensstrategie. Heute ist sie seit fast zwei Jahren clean und geht ihren Weg in Therapie Schritt für Schritt weiter. Es geht um Trigger, Flashbacks, Panikattacken und die Angst vor Nähe – aber auch um Hoffnung: um Traumatherapie, Exposition, Routinen und darum, dem eigenen Körper wieder Sicherheit beizubringen. Im zweiten Teil ordnet Dr. Christian Utler das Gesagte fachlich ein und erklärt, warum Trauma keine Schwäche ist, sondern eine normale Reaktion auf extreme Erfahrungen.
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    50 mins
  • Chiara über Depression, Borderline, ADHS und den Alltag mit mehreren Diagnosen
    Apr 4 2026
    In dieser Folge spricht Lars Tönsfeuerborn mit Chiara (29) über ein Leben mit psychischen Erkrankungen, die nicht einfach „vorübergehen“. Chiara lebt mit rezidivierender, teils chronischer Depression, einer Borderline-Persönlichkeitsstörung und ADHS – und teilt offen, was diese Diagnosen im Alltag bedeuten: in Beziehungen, in der Arbeit und im Umgang mit sich selbst. Es geht um lange Therapiewege, Rückfälle, das Aushalten von Wiederholungen – und darum, warum Stabilität nicht heißt, dass alles gut ist, sondern dass man bleibt. Im Anschluss ordnet Christian Utler das Gespräch mit Lars ein.
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    47 mins
  • Mitmachfolge: Komm mit in die Atmung
    Mar 28 2026
    Diese Folge ist anders als die anderen – sie lädt dich ein, nicht nur zuzuhören, sondern aktiv mitzumachen. Simone Hoffmann führt dich gemeinsam mit Lars Tönsfeuerborn durch eine geführte Atemmeditation. Zu Beginn erklärt Simone, warum bewusste Atmung so einen starken Einfluss auf unser Nervensystem hat und wie sie uns helfen kann, wieder mehr bei uns selbst anzukommen. Im Anschluss geht es direkt in die Praxis: eine ruhige, alltagstaugliche Atemübung, die dir helfen kann, Stress loszulassen, deinen Körper besser zu spüren und für einen Moment aus dem „Zu viel“ auszusteigen. Du brauchst nichts weiter als ein paar Minuten Zeit und einen Ort, an dem du kurz zur Ruhe kommen kannst. Eine Folge zum Innehalten – und zum Mitmachen.
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    31 mins
  • Zu viel Alltag – warum unser Kopf nicht mehr hinterherkommt
    Mar 21 2026
    In dieser Folge spricht Lars Tönsfeuerborn mit Simone Hoffmann über ein Gefühl, das viele Menschen kennen: Der Tag ist voller Termine, Nachrichten, Erwartungen und To-dos – und der Kopf kommt trotzdem nie wirklich zur Ruhe. Gemeinsam schauen sie darauf, warum unser Alltag heute so schnell überfordernd werden kann, was hinter Begriffen wie Mental Load und Reizüberflutung steckt und weshalb unser Nervensystem irgendwann einfach nur noch funktioniert. Simone erklärt, warum wir unsere eigenen Grenzen oft erst sehr spät wahrnehmen – und wie kleine Veränderungen im Alltag helfen können, wieder mehr Raum für sich selbst zu schaffen.
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    31 mins
  • Was, wenn es doch das Herz ist? - mit Sina
    Mar 14 2026
    Diese Episode macht sichtbar, wie belastend Hypochondrie und Angststörungen sein können – besonders dann, wenn sie lange nicht erkannt oder falsch eingeordnet werden. Sina erzählt offen von ihrem Alltag zwischen Arztterminen, Googlen von Symptomen, Herzangst und dem ständigen Zweifel am eigenen Körper. Gemeinsam mit Dr. Christian Utler ordnen sie ein, warum Hypochondrie oft spät diagnostiziert wird, wie sie sich von „normaler Sorge“ unterscheidet und warum sie medizinisch wie psychisch ernst genommen werden muss. Ziel ist Aufklärung, Entstigmatisierung und Entlastung für Betroffene und ihr Umfeld.
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    45 mins
  • Wenn alles zu viel Energie hat – Manie und Bipolarität
    Mar 8 2026
    In dieser Folge sprechen Lars Tönsfeuerborn, Dr. Christian Utler und Simone Hoffmann über Manie und bipolare Störungen – psychische Erkrankungen, die oft missverstanden, verharmlost oder romantisiert werden. Gemeinsam erklären sie, wie sich manische Phasen anfühlen, warum sie für Betroffene und ihr Umfeld so herausfordernd sein können und weshalb viele Erkrankungen erst spät erkannt werden. Es geht um typische Warnzeichen, den Absturz nach dem Hoch, Scham und Schuldgefühle – aber auch um Hoffnung: um Behandlungsmöglichkeiten, Stabilität und den Umgang mit Frühwarnsignalen im Alltag. Eine aufklärende, ehrliche Folge über Energie, Kontrollverlust und die Bedeutung von Selbstschutz statt Selbstoptimierung.
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    42 mins
  • Wenn das Leben kippt, eine Brustkrebsdiagnose und die seelische Seite der Heilung - mit Heike
    Feb 28 2026
    In dieser Folge sprechen Lars und Christian mit Heike über ihre Brustkrebsdiagnose im Sommer 2022 und darüber, was eine solche Nachricht mit Körper, Seele und Identität macht. Heike erzählt von Chemotherapie, Mastektomie, Angst und Neuanfang, aber auch davon, wie sie Kraft in Gemeinschaft und Selbstwirksamkeit fand. Es geht um die psychischen Folgen schwerer Erkrankungen, die Bedeutung von Therapie und darum, wie Heilung auch seelisch beginnen kann.
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    40 mins