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stadtvisionen – jung gedacht

stadtvisionen – jung gedacht

By: Aline Fraikin Anica Latzer-Schulte Jürgen Brecht
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In der Podcastreihe „stadtvisionen – jung gedacht“ werden spezifische Themen rund um die Umsetzung der Kinderrechte auf lokaler Ebene behandelt. Dafür führen wir Interviews mit einer Bandbreite an Akteur:innen durch, die ihre eigenen Perspektiven zu konkreten Handlungsfeldern von Städten und Landkreisen im Bereich der Kinderrechte aufzeigen. Relationships Social Sciences
Episodes
  • Classroom China
    Mar 16 2026
    Das Recht auf Bildung ist eines der elementarsten Rechte von Kindern und Jugendlichen. Auf der ganzen Welt gibt es die unterschiedlichsten Bildungssysteme mit ihren ganz eigenen Vor- und Nachteilen was den individuellen Bildungserfolg betrifft. In dieser podcast Folge haben wir zwei Schülerinnen aus Mannheim zu Gast. Carolina und Malin sind viel in der Welt herumgekommen. In Mannheim besuchten sie die Regelschulen, dann waren sie einige Jahre in Mexiko. Zurzeit besuchen sie eine internationale Schule in China. Sie berichten über ihr Leben in einer Schule, in der die Lehrer*innen sich kümmern, Eltern zum Schul-Gym gehen und Schüler*innen auch am Wochenende geöffnete Türen vorfinden. Ob sie ihre jetzige Schule mit einer deutschen Schule tauschen würden?
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    30 mins
  • Auf Augenhöhe im Straßenverkehr
    Jan 8 2026
    Diese Folge befasst sich mit Kinderrechten im Bereich der Verkehrsplanung und dem Recht auf ein unversehrtes, sicheres Aufwachsen. Zu Gast ist die Stadt- und Verkehrsplanerin Katalin Saary, die betont, dass Kinder Anspruch auf angenehme Schulwege und lebenswerte Freizeitorte haben. Sie fordert den Wandel vom „verkehrsgerechten Kind“ zum „kindgerechten Verkehr“, also eine Stadtplanung aus Kinderperspektive. Dazu gehören nicht nur objektive Sicherheitsaspekte, sondern auch das subjektive Empfinden: Kinder reagieren sensibel auf Gerüche, Hunde oder zu enge Wege. Saary sieht aktuell einen „Rollback“, bei dem Autos wieder Vorrang erhalten. Größere Fahrzeugzahlen lassen Gehwege schrumpfen und gefährden die Vision Zero, zumal die Unfallzahlen auf Schulwegen steigen. Breite Wege, abgesenkte Bordsteine und längere Grünphasen wären nötig, scheitern aber oft an knappen Kassen und der Angst vor Parkplatzverlust. Saary fordert allgemein mehr Kinder- und Jugendbeteiligung in der Verkehrsplanung und die Erstellung von Schulmobilitätsplänen.
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    45 mins
  • Kernkurrikulum oder Herzenssache?
    Dec 5 2025
    Diese Folge beleuchtet die Kinderrechte in der Ausbildung von Verwaltungsfachkräften mit Prof. Jürgen Kegelmann, Experte für Verwaltungswissenschaften an der Hochschule Kehl. Prof. Kegelmann betont, dass Kinder die verletzlichste Gruppe sind, die aber gleichzeitig ein wichtiges Kreativitäts- und Innovationspotenzial in die Stadt und Verwaltung bringt. Da Verwaltungen stark rechtsorientiert sind, ist die gesetzliche Fixierung von Kinderrechten essenziell, um das Handeln der Verwaltung auszulösen,. Um Kinderrechte nachhaltig zu verankern, sind kulturelle und strukturelle Veränderungen notwendig: Es braucht Vision und Strategie, da Kinderrechte nahezu alle kommunalen Handlungsfelder betreffen. Wichtig ist die Schaffung klarer Zuständigkeiten und Rollen, wie z.B. Kinderbeauftragte,. Das häufig thematisierte Spannungsfeld zwischen knappen Kassen und Kinderrechten hält Kegelmann oft für einen Scheinkonflikt. Er fordert, dass Kommunen die langfristige Perspektive einnehmen und Kinder als Zielgruppe sehen, da Sparen an ihnen die Zukunft der Stadt verbaut. Für eine erfolgreiche Umsetzung ist die Beteiligung von Kindern unerlässlich. Am Beispiel von Meckenbeuren zeigte sich, wie Kinder, die symbolhaft im Gemeinderatssaal gehört wurden, Verantwortungsgefühl für die Gemeinde entwickeln konnten. Abschließend empfiehlt der Experte Verwaltungsmitarbeitern, die „Kinderbrille“ aufzusetzen und eine Servicehaltung einzunehmen, um Kinder und Jugendliche als Ressource (Coproduktion) zu nutzen. Zudem sollten digitale Partizipationsmöglichkeiten für sogenannte Digital Natives stärker genutzt werden.
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    23 mins
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