• Schlaf, Stress, Smartphone – Wie der moderne Alltag unsere Psyche verändert
    Apr 4 2026

    In dieser Folge reisen wir ins Innere unserer Psyche und fragen: Was macht der moderne Alltag mit unserem Geist? Wir beleuchten, warum chronischer Schlafmangel so gefährlich ist, wie das Smartphone unser Nervensystem in Dauerstress versetzt und welche wissenschaftlich belegten Wege es gibt, psychische Widerstandsfähigkeitaufzubauen. Die Folge verbindet aktuelle Schlaf- und Stressforschung mit Erkenntnissen aus der Neurobiologie, der Sozialpsychologie und der Achtsamkeitsforschung – fundiert, verständlich und alltagsnah.

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    22 mins
  • Bindung für immer? – Wie unsere Kindheit unsere Beziehungen als Erwachsene prägt
    Apr 1 2026

    Die Bindungstheorie wurde in ihrer modernen Form durch den britischen Psychiater und Psychoanalytiker John Bowlby entwickelt. Bowlby arbeitete in den 1940er und 1950er Jahren mit Kindern, die im Zweiten Weltkrieg ihre Eltern verloren hatten oder von ihnen getrennt worden waren. Was er beobachtete, war eindeutig: Diese Kinder zeigten nicht nur emotionalen Schmerz, sondern tiefgreifende und langanhaltende psychologische Störungen. Bowlby schloss daraus, dass die Bindung zwischen einem Kind und seinen primären Bezugspersonen keine nette Zugabe der Evolution war, sondern ein biologisches Grundbedürfnis – ebenso grundlegend wie der Bedarf nach Nahrung und Wärme.

    Weitere Schlafreise Reihen:

    ⁠⁠⁠⁠Schlafreisedurchdas Periodensystem der Elemente⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Schlafreisedurchdie Natur⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Schlafreisedurchvergessene Welten⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Schlafreisedurchdas Universum⁠⁠⁠⁠

    Englische Reihen:

    ⁠⁠⁠⁠SleepJourneythrough Lost Worlds⁠⁠⁠⁠

    Weitere Wissenreise Reihen:

    ⁠⁠⁠⁠Wissensreisedurchdie Psychologie⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Wissensreisedurchdie Länder der Erde⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Wissensreisedurchdie Urzeit⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Wissensreisedurchdie Geschichte⁠⁠⁠

    Hinweis: Die Vertonung ist KI unterstützt. Das Skript an sich wurde von uns ohne KI erstellt. Die neuen Folgen von Schlafreise durch das Universum und der Psychologie sind komplett ohne produziert.

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    21 mins
  • Der innere Kritiker – Wer spricht da eigentlich, und wie bringt man ihn zum Schweigen?
    Mar 29 2026

    In dieser Folge erforschen wir die psychologischen Wurzeln des inneren Kritikers: woher er kommt, welche Funktion er erfüllt – und wie wir lernen können, eine gesündere Beziehung zu ihm aufzubauen. Von Bindungstheorie über kognitive Verhaltenstherapie bis hin zu Selbstmitgefühl und Akzeptanztherapie – eine wissenschaftlich fundierte Reise in unser inneres Erleben.

    Quellen & weiterführende Literatur

    • Vygotski, L. S. (1934/1986). Thought and Language. MIT Press.
    • Bowlby, J. (1969). Attachment and Loss, Vol. 1: Attachment. Basic Books.
    • Ainsworth, M. D. S., Blehar, M. C., Waters, E., & Wall, S. (1978). Patterns of Attachment. Erlbaum.
    • Winnicott, D. W. (1960). Ego distortion in terms of true and false self. In The Maturational Processes and the Facilitating Environment. Hogarth Press.
    • Beck, A. T. (1979). Cognitive Therapy of Depression. Guilford Press.
    • Ellis, A. (1962). Reason and Emotion in Psychotherapy. Lyle Stuart.
    • Berne, E. (1961). Transactional Analysis in Psychotherapy. Grove Press.
    • Schwartz, R. C. (1995). Internal Family Systems Therapy. Guilford Press.
    • Neff, K. D. (2011). Self-compassion: An alternative conceptualization of a healthy attitude toward oneself. Self and Identity, 2(2), 85–101.
    • Hayes, S. C., Strosahl, K. D., & Wilson, K. G. (1999). Acceptance and Commitment Therapy. Guilford Press.
    • Hewitt, P. L., & Flett, G. L. (1991). Perfectionism in the self and social contexts. Journal of Personality and Social Psychology, 60(3), 456–470.
    • Brown, B. (2010). The Gifts of Imperfection. Hazelden Publishing.
    • Lieberman, M. D. et al. (2007). Putting feelings into words. Psychological Science, 18(5), 421–428.
    • Lyubomirsky, S., & Layous, K. (2013). How do simple positive activities increase well-being? Current Directions in Psychological Science, 22(1), 57–62.
    • Hanson, R. (2009). Buddha's Brain: The Practical Neuroscience of Happiness, Love, and Wisdom. New Harbinger.
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    15 mins
  • Warum du nicht einfach ‚aufhören' kannst – Die Psychologie der Gewohnheiten
    Mar 26 2026

    In dieser Folge tauchen wir tief in die Neurowissenschaft und Psychologie der Gewohnheiten ein. Wir erklären, warum Gewohnheiten im Gehirn so mächtig verankert sind, wie der Gewohnheitskreislauf aus Auslöser, Routine und Belohnung funktioniert – und warum bloßer Wille meist nicht ausreicht, um sie zu durchbrechen. Mit Erkenntnissen aus der Hirnforschung, Verhaltensökonomie und Sozialpsychologie zeigen wir, wie Kontextgestaltung, Implementierungsintentionen und Schlüsselgewohnheiten den echten Unterschied machen.

    Quellen & weiterführende Literatur

    • Graybiel, A. M. (2008). Habits, rituals, and the evaluative brain. Annual Review of Neuroscience, 31, 359–387.
    • Schultz, W., Dayan, P., & Montague, P. R. (1997). A neural substrate of prediction and reward. Science, 275(5306), 1593–1599.
    • Wood, W., & Neal, D. T. (2007). A new look at habits and the habit-goal interface. Psychological Review, 114(4), 843–863.
    • Baumeister, R. F., Bratslavsky, E., Muraven, M., & Tice, D. M. (1998). Ego depletion: Is the active self a limited resource? Journal of Personality and Social Psychology, 74(5), 1252–1265.
    • Gollwitzer, P. M. (1999). Implementation intentions: Strong effects of simple plans. American Psychologist, 54(7), 493–503.
    • Bem, D. J. (1967). Self-perception: An alternative interpretation of cognitive dissonance phenomena. Psychological Review, 74(3), 183–200.
    • Duhigg, C. (2012). The Power of Habit: Why We Do What We Do in Life and Business. Random House.
    • Clear, J. (2018). Atomic Habits: An Easy & Proven Way to Build Good Habits & Break Bad Ones. Avery.
    • Christakis, N. A., & Fowler, J. H. (2009). Connected: The Surprising Power of Our Social Networks. Little, Brown and Company.
    • Danziger, S., Levav, J., & Avnaim-Pesso, L. (2011). Extraneous factors in judicial decisions. PNAS, 108(17), 6889–6892.

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    15 mins
  • Hinter den Symptomen: Psychodynamische Diagnostik und das OPD-System
    Mar 10 2026

    Was steckt hinter psychischen Symptomen – und wie finden Therapeut*innen das heraus? In dieser Folge nehmen wir die psychodynamische Diagnostik unter die Lupe: von den historischen Wurzeln über das psychodynamische Erstgespräch bis hin zum modernen OPD-3-System mit seinen fünf Achsen.

    Wir schauen uns an, was Übertragung und Gegenübertragung wirklich bedeuten, welche sieben unbewussten Konflikte die OPD unterscheidet – und warum die Beziehung zwischen Therapeut*in und Patient*in selbst das wichtigste diagnostische Instrument ist.

    In dieser Folge:

    • Die 6 diagnostischen Teilschritte nach Reimer & Rüger
    • Das psychodynamische Erstgespräch & szenisches Verstehen
    • Die 5 Achsen der OPD-3 (Krankheitserleben, Beziehung, Konflikt, Struktur, Diagnose)
    • Die 7 psychodynamischen Konflikte – von Abhängigkeit bis Identität
    • Gütekriterien & wissenschaftliche Einordnung

    Literatur & Quellen:

    • Arbeitskreis OPD (2023). OPD-3 – Manual für Diagnostik und Therapieplanung. Hogrefe.
    • Reimer & Rüger (2012). Psychodynamische Psychotherapien. Springer.
    • Dahlbender & Tritt (2011). Einführung in die OPD. Psychotherapie, 16, 28–39.

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    24 mins
  • Kleine Patient:innen, große Fragen: Psychologische Diagnostik im Kindes- und Jugendalter
    Mar 4 2026

    Wie diagnostiziert man psychische Störungen bei Kindern und Jugendlichen – und warum reicht es nicht, einfach die Methoden aus der Erwachsenendiagnostik zu übernehmen? Genau dieser Frage widmen wir uns in dieser Episode.

    Kinder und Jugendliche sind keine kleinen Erwachsenen. Sie entwickeln sich rasant, können ihre inneren Zustände oft noch nicht in Worte fassen und sind immer eingebettet in Familie, Schule und soziales Umfeld. Eine fundierte Diagnostik muss all das berücksichtigen – und das stellt hohe Anforderungen an Methoden, Instrumente und die diagnostizierende Person.

    In dieser Folge erklären wir, was multi-modale und multi-methodale Diagnostik bedeutet, warum Eltern internalisierende Symptome ihrer Kinder häufig unterschätzen (und externalisierende überschätzen), und wie das Multiaxiale Klassifikationssystem (MAS) dabei hilft, ein vollständiges Bild eines jungen Menschen zu zeichnen. Außerdem nehmen wir bewährte Testverfahren unter die Lupe: von Intelligenztests wie dem CFT und den Raven-Matrizen über Aufmerksamkeitsverfahren wie den TEA-Ch und den QbTest bis hin zu Fragebögen wie der CBCL, dem DISYPS-III und dem FEEL-KJ. Den Abschluss bildet die Diagnostik umschriebener Entwicklungsstörungen – Lese-Rechtschreibstörung und Rechenstörung – inklusive diagnostischer Kriterien nach ICD-10 und aktuellen Leitlinienempfehlungen.

    Themen dieser Episode:

    • Multi-modale Diagnostik: Selbst- und Fremdurteil, BELLA-Studie
    • Multiaxiales Klassifikationssystem (MAS) – alle 6 Achsen
    • Diagnostischer Ablauf nach Döpfner & Petermann (2012)
    • Leistungs- und Intelligenzdiagnostik: CFT, Raven-Matrizen
    • Aufmerksamkeitsdiagnostik: TEA-Ch, QbTest
    • Verhaltensfragebögen: CBCL, DISYPS-III
    • Dimensionale Diagnostik: ASEBA-System
    • Emotionale Diagnostik: FEEL-KJ
    • Entwicklungsstörungen: LRS (F81.0) und Rechenstörung (F81.2)

    LITERATUR

    Döpfner, M. & Petermann, F. (2012). Diagnostik psychischer Störungen im Kindes- und Jugendalter. Göttingen: Hogrefe.

    Klasen, F., Meyrose, A.-K., Otto, C., Reiss, F. & Ravens-Sieberer, U. (2017). Psychische Auffälligkeiten von Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Ergebnisse der BELLA-Studie. Monatsschrift Kinderheilkunde, 165(5), 402–407.

    Petermann, F. (Hrsg.) (2000). Lehrbuch der Klinischen Kinderpsychologie und -psychotherapie (4., vollst. überarb. und erw. Aufl.). Göttingen: Hogrefe.

    Petermann, F. et al. (2011). Klinische Psychologie – Grundlagen. Göttingen: Hogrefe.

    Morton, J. & Frith, U. (1995). Causal modeling: A structural approach to developmental psychopathology. In D. Cicchetti & D. J. Cohen (Eds.), Manual of developmental psychopathology (Vol. 1, pp. 357–390). New York: Wiley.

    AWMF-Leitlinie (aktuell): Diagnostik und Behandlung der Rechenstörung. Verfügbar unter: www.awmf.org

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    30 mins
  • Umweltpsychologie - Das Geheimnis unserer Untätigkeit
    Feb 22 2026

    Intentions-Verhaltens-Lücke, psychologische Distanz (Construal Level Theory), Optimismus-Verzerrung, kognitive Dissonanz, Single-Action Bias, moralisches Lizenzieren, soziale Normen, erlernte Hilflosigkeit, Framing-Effekte, Selbstwirksamkeit, Naturverbundenheit und Attention Restoration Theory. Die Folge erklärt, warum Menschen trotz Wissen über Umweltprobleme nicht handeln und welche psychologischen Mechanismen dahinterstehen.

    Ausgewählte Quellen:

    • Trope, Y. & Liberman, N. (2010): Construal-level theory of psychological distance. Psychological Review, 117(2), 440–463
    • Festinger, L. (1957): A Theory of Cognitive Dissonance. Stanford University Press
    • Weber, E. U. (2006): Experience-based and description-based perceptions of long-term risk. Climatic Change, 77, 103–120
    • Cialdini, R. B. (2007): Influence: The Psychology of Persuasion. Harper Business
    • Seligman, M. E. P. (1975): Helplessness: On Depression, Development, and Death. Freeman
    • Stoknes, P. E. (2015): What We Think About When We Try Not To Think About Global Warming. Chelsea Green Publishing
    • Kaplan, S. (1995): The restorative benefits of nature. Journal of Environmental Psychology, 15(3), 169–182
    • Louv, R. (2005): Last Child in the Woods. Algonquin Books
    • Gifford, R. (2011): The dragons of inaction: Psychological barriers that limit climate change mitigation. American Psychologist, 66(4), 290–302

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    19 mins
  • Wissens zu den blinden Flecken der Wissenschaft - Kognitive Verzerrungen, die unser Verständnis des Universums formen
    Feb 18 2026

    Die Wissenschaft wird oft als das Instrument der absoluten Objektivität dargestellt. Wissenschaftler, so die Vorstellung, sind kühle, rationale Wesen, die Daten analysieren und emotionslos Schlüsse ziehen. Sie suchen nach der Wahrheit, unabhängig davon, wo diese Wahrheit hingehen mag. Aber die Realität ist wesentlich komplexer und menschlicher. Die Wissenschaft wird von Menschen betrieben, und Menschen sind nicht objektiv. Menschen haben Gefühle, Hoffnungen, Ängste und unbewusste Muster im Denken. Diese psychologischen Faktoren beeinflussen die Wissenschaft auf subtile, aber fundamentale Weise. Sie formen, welche Fragen Wissenschaftler stellen, welche Daten sie sammeln, wie sie diese Daten interpretieren, und am wichtigsten, welche Ergebnisse sie als signifikant genug erachten, um sie der Welt mitzuteilen.

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    23 mins